Hauptstadt
 
Die Hauptstadt der Präfektur ist Arta. Sie wurde gebaut an der Stelle der antiken Amwrakia, am linken Ufer des Flusses Arachthos, und ist eine amphitheatrische Stadt. Die Stadt macht sich einen Namen für die bemerkenswerten, klassizistischen

Gebäude, den byzantinischen Kirchen, der Burg und vor allem mit der sagenhaften Brücke und der byzantinischen Kirche “Panigiri Parigoritissa”.

Seit der Antike spiel Arta die Hauptrolle in der Entwicklung der Geschichte. Sie ist die Hauptstadt des Staates von Pirrus, als sie im Jahre 295 v. Chr. nach Amwrakia verlagert wurde und 1204 nach der Besetzung von Konstantinopel von den Kreuzrittern wird sie zur Hauptstadt des Bischofstums von Epirus wird. Im 13. bis zum 15. Jahrhundert ist sie ein wichtiges Handelszentrum im Nordwesten Griechenlands und steht in voller Blüte. Auch in den dόsteren Jahren der Türkenherrschaft behält Arta einige Privilegien und spielt eine führende Rolle im Befreiungskampf des Jahres 1821. Die wichtigen Denkmäler, die die Stadt schmücken, sind unverfälschte Zeugen der Wichtigkeit und Langlebigkeit ihrer Geschichte.

Das heutige Arta ist eine Stadt, die die Bequemlichkeiten der heutigen Epoche mit klassizistischen Gebäuden, wunderschφnen Parks und Fußgängerzonen kombiniert, die das Zentrum zu einem angenehmen Platz für Spaziergänge macht. Die Bevölkerung der Stadt macht etwa 40.000 Einwohner aus. Die Entfernung zu Athen liegt bei 360 Kilometern. Arta ist Sitz der TEI Epirus und besitzt viel lebendiges, kulturelles und künstlerisches Leben; dies zeigt sich in kulturellen Vereinen mit Theateraktivitäten, Sportvereinen, einem Freilichttheater in der Burg, einem geschichtlichen Museum und einem Volkskundemuseum als auch in einem Ausstellungszentrum.